Festival 2025
Das Sonntagskonzert:
Improvisation zwischen Jazz und Klassik
Ein Klangerlebnis von ungeheurer Intensität: Michael Wollny und Kit Armstrong






Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:00 Uhr
Franziska Hölscher, Violine
Raphaela Gromes, Violoncello
Kit Armstrong, Klavier
Wolfgang Rihm (1952 – 2024)
Phantom und Eskapade – Stückphantasien für Violine und Klavier
Rebecca Clarke (1886 – 1979)
Rhapsodie für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Klaviertrio Es-Dur op. 70,2
Bereits das Eröffnungskonzert mit den beiden künstlerischen Leitern sowie Raphaela Gromes
spiegelt das musikalische Konzept wider, das die Musiktage so erfolgreich macht. Werke eines der
bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Komponisten, Wolfgang Rihm und der nahezu
unbekannten britischen Komponistin Rebecca Clarke werden mit dem bekannten Klaviertrio op-
70,2 von Ludwig van Beethoven kombiniert.
Donnerstag, 25. Juni 2026, 18:00 Uhr
Benjamin Appl, Bariton
Raphaela Gromes, Violoncello
Kit Armstrong, Klavier
Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate a-Moll für Klavier und Violoncello D 821 „Arpeggione“
Franz Schubert (1797 – 1828)
Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ D 795 für Singstimme und Klavier
Schubertiade
Raphaela Gromes, die zu den gefragtesten jungen Künstlerinnen zählt und mit ihrem Buch „Fortissima“ und der gleichnamigen Doppel-CD auf das Schicksal des Vergessens von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts hinweist, interpretiert zusammen mit Kit Armstrong die sogenannte Arpeggione-Sonate.
Danach wird einer der bekanntesten Liederzyklen „Die schöne Müllerin“ von Bariton Benjamin Appl zusammen mit Kit Armstrong dargeboten. Appl ist einer der bekanntesten Liedinterpreten und erhielt im November 2025 den Bayerischen Kunstpreis in der Kategorie „Stimme“.
Freitag, 26. Juni 2026, 18:00 Uhr
Jasmine Choi, Querflöte
Matthias Schorn, Klarinette
Franziska Hölscher, Violine
Jérémy Garbarg, Violoncello
Quatuor Arod, Streichquartett
Kit Armstrong, Klavier
Kit Armstrong (*1992)
„Revêtements“ für Klaviertrio
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett B-Dur op. 76,4 „Der Sonnenaufgang“
Isang Yun (1917 – 1995)
„Garak“ für Flöte und Klavier
Kit Armstrong (*1992)
Fantasies & Variations für Klarinette und Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klarinettenquintett A-Dur KV 581
Revêtements
Es werden Werke von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart Reflektionen von Kit Armstrong über diese beiden Komponisten gegenübergestellt. Bei diesem Konzert kommt es zu der Wiederbegegnung mit dem Quatuor Arod, das im vergangenen Jahr das Feldafinger Publikum begeisterte und glücklicherweise bei ihren vielen internationalen Verpflichtungen wieder engagiert werden konnte. Zudem nehmen der Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker Matthias Schorn und die renommierte Flötistin Jasmine Choi an diesem wie auch den folgenden Konzerten teil.
Samstag, 27. Juni 2026, 18:00 Uhr
Okka von der Damerau, Mezzosopran
Jasmine Choi, Querflöte
Matthias Schorn, Klarinette
Franziska Hölscher, Violine
Tanguy Parisot, Viola
Quatuor Arod, Streichquartett
Kit Armstrong, Klavier
Franz Schubert (1797 – 1828)
Introduktion und Variationen e-Moll über das Lied „Trockne Blumen“ D 802 für Flöte und Klavier
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Zwei Gesänge op. 91 für Mezzosopran, Viola und Klavier
Lieder für Mezzosopran und Klavier
Edvard Grieg (1843 – 1907)
aus: Lyrische Stücke für Klavier solo
Richard Wagner (1813 – 1883)
„Gretchens Melodram“ für Flöte und Klavier WWV 15, Nr. 7 (bearbeitet von Kit Armstrong)
Wesendonck-Lieder für Wesendonck Lieder WWV 91 für Mezzosopran und Ensemble (bearbeitet von Kit Armstrong)
Träume
Ein besonderes Erlebnis, bei dem eine der hervorragendsten Mezzosopranistinnen der Welt, Okka von der Damerau, auftritt. Sie singt u.a. in Wien, Mailand, Rom und Berlin. Das Konzert wird geprägt von den beiden Antipoden Richard Wagner und Johannes Brahms, ergänzt durch Instrumentalwerke von Franz Schubert und Edward Grieg.
Das Konzert wird von BR-KLASSIK aufgezeichnet. Sendung am 26.07.2025, 21:00 Uhr, BR-Klassik – Festspielzeit
Sonntag, 28. Juni 2026, 18:00 Uhr
Jasmine Choi, Querflöte
Matthias Schorn, Klarinette
Milena Viotti, Horn
Franziska Hölscher, Violine
José Sebastião Trigo, Kontrabass
Quatuor Arod, Streichquartett
Kit Armstrong, Klavier
Ernst von Dohnányi (1877 – 1960)
Sextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Paul Schoenfield (1945 – 2024)
Four Souvenirs für Flöte and Klavier
George Gershwin (1898 – 1937)
Klavierkonzert F-Dur für Klavier und Orchester (bearbeitet von Kit Armstrong)
Das Abschlusskonzert trägt den Übertitel „250 Jahre Amerika“ anlässlich des 250. Jahrestages der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der USA am 04. Juli 1776. Es enthält Werke amerikanischer Komponisten, wobei als Hauptwerke das Sextett von Ernst von Dohnányi und das Klavierkonzert von George Gershwin in einer Instrumentierung durch Kit Armstrong gespielt werden. Zu den Solisten der vorausgehenden Konzerte kommen noch die Hornistin Milena Viotti vom Bayerischen Staatsopernorchester und der Kontrabassist José Trigo vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks hinzu.
Das Konzert wird von BR-KLASSIK aufgezeichnet. Sendung am 26.07.2025, 21:00 Uhr, BR-Klassik – Festspielzeit
Donnerstag, 17. Juli 2025, 18:00 Uhr
Franziska Hölscher, Violine
Kit Armstrong, Klavier
Quatuor Arod, Streichquartett
François Couperin (1668 – 1733) Concert Royal Nr. 1 G-Dur
Benjamin Attahir (*1989) „Al´ Asr“ für Streichquartett
Gabriel Fauré (1845 – 1924) Klavierquintett d-Moll op. 89
Ernest Chausson (1855 – 1899) Konzert D-Dur op. 21 für Klavier, Violine und Streichquartett
An diesem ersten Abend werden ausschließlich Werke französischer Komponisten interpretiert. Das französische Quatuor Arod, das 2016 den renommierten ARD-Wettbewerb gewann, wird verstärkt durch unsere künstlerischen Leiter Franziska Hölscher und Kit Armstrong.
Freitag, 18. Juli 2025, 18:00 Uhr
Chelsea Zurflüh, Sopran
Ramón Ortega Quero, Oboe
Franziska Hölscher, Violine
Kit Armstrong, Klavier
Quatuor Arod, Sreichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Quartett F-Dur KV 370 für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
Henri Dutilleux (1916 – 2013) Sonate für Oboe und Klavier
Benjamin Britten (1913 – 1976) „Two Insect Pieces“ für Oboe und Klavier
Rued Langgaard (1893 – 1952) „Insektarium“ BVN 134 für Klavier solo
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Kantate: „Weichet nur, betrübte Schatten“ BWV 202
Beim zweiten Konzert stehen Werke für Oboe im Mittelpunkt, wobei der weltweit konzertierende Ramón Ortega Quero selten zu hörende Werke für sein Instrument zusammen mit den Künstlern des ersten Konzertes spielt. Das Konzert endet mit Johann Sebastian Bachs Kantate „Weichet nur, betrübte Schatten“ BWV 202, der sogenannten Hochzeitskantate, gesungen von der Schweizer Sopranistin Chelsea Zurflüh. Sie hat im letzten Jahr den renommierten ersten Preis des Genfer Musikwettbewerbs und in diesem Jahr den hoch dotierten Emmerich Smola Preis gewonnen.
Das Konzert wird von BR-KLASSIK aufgezeichnet. Sendung am 02.08.2025, 18:05 Uhr, BR-Klassik – Festspielzeit
Samstag, 19. Juli 2025, 18:00 Uhr
Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
Juliane Ruf, Klavier
Robert Schumann (1810 – 1856)
Liederkreis op. 39
Frauenliebe und Leben op. 42
Sechs Gedichte und Requiem op. 90
Wir freuen uns sehr, erneut die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller begrüßen zu können. Sie wird – begleitet von der Pianistin Juliane Ruf – ausschließlich Werke von Robert Schumann gestalten, u.a. den Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“. Hanna-Elisabeth Müller zählt zu den bekanntesten Sängerinnen und tritt in diesem Jahr u.a. an der Berliner und Wiener Staatsoper auf.
Sonntag, 20. Juli 2025, 18:00 Uhr
Michael Wollny, Jazzpiano
Kit Armstrong, Klavier
Franziska Hölscher, Violine
Felix Brunnenkant, Violoncello
„Augenblicksfantasien mit Kit Armstrong und Michael Wollny“
Improvisationen zwischen Jazz und Klassik
u.a. Kit Armstrong (*1992): „Der kranke Mond“
Bei dem Abschlusskonzert wird ein seit mehreren Jahren gewünschtes Konzert endlich stattfinden. Der weltweit auftretende Jazzpianist Michael Wollny wird gemeinsam mit Kit Armstrong über Themen des Jazz und der klassischen Musik einzeln und gemeinsam an zwei Flügeln improvisieren. Beide haben sich auch als Komponisten einen Namen gemacht und werden uns mit ihren „Augenblicksfantasien“ sicherlich ein ganz ungewohntes Hörerlebnis bescheren.
Das Konzert wird von BR-KLASSIK aufgezeichnet. Sendung am 26.07.2025, 21:00 Uhr, BR-Klassik – Festspielzeit

